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Eine Frau liegt entspannt im Yin-Yoga-Fisch, die Beine im Schmetterling. Sie dehnt passiv die Brustmuskulatur und Hüfte.

Hatha & Yin Yoga – einfach erklärt

Eine Frau sitzt auf einem weißen Bett entspannt in der Yin-Yoga-Pose -die Vorbeuge mit Bolster

Hatha Yoga und Yin Yoga sind zwei ruhige, klare Yogaformen, die sich ideal ergänzen. Beide Stile eignen sich gut für Anfänger und besonders für Frauen ab 40, weil sie verständlich aufgebaut sind und sich an deinen Körper anpassen lassen. Der wichtigste Unterschied: Hatha Yoga arbeitet aktiv mit Muskelkraft und Haltung, Yin Yoga eher passiv mit Dehnung und Loslassen im tiefen Gewebe. Zusammen entsteht eine Praxis, die dich gleichzeitig stärkt und entspannt.

Was Hatha Yoga auszeichnet

Hatha Yoga ist die klassische Form des Yoga mit klar geführten Haltungen und Abläufen. Die Übungen sind aktiv, du arbeitest bewusst mit deinen Muskeln und verbesserst dabei Kraft, Haltung und Stabilität. Typisch sind stehende und sitzende Positionen, bei denen du lernst, deinen Körper aufrecht, zentriert und ausbalanciert zu halten. Hatha Yoga ist ideal, wenn du deinen Rücken stärken, deine Beweglichkeit verbessern und deinen Kopf durch konzentrierte Bewegung zur Ruhe bringen möchtest.

Typische Merkmale:

  • bewusste, kraftvolle Haltungen

  • langsame, klare Abläufe

  • Fokus auf Atmung, Stabilität und Haltung

  • gut geeignet zum Aufbau einer sicheren Basis für alle weiteren Yogastile

Was Yin Yoga auszeichnet

Yin Yoga arbeitet überwiegend im Sitzen oder Liegen und wirkt tief im Bindegewebe, an Faszien und rund um die Gelenke. Du hältst die Positionen länger und lässt die Muskeln dabei möglichst los, damit Dehnung und Entspannung in der Tiefe ankommen können. Der Stil ist sehr ruhig, eignet sich gut zum Stressabbau und unterstützt dich dabei, Spannungen in Rücken, Hüfte, Nacken und Schultern sanft zu lösen. Yin Yoga ist ideal, wenn du mehr Beweglichkeit, längere Dehnungen und eine sehr ruhige, meditative Praxis suchst.

Typische Merkmale:

  • sehr ruhige, meist passive Übungen

  • längeres Halten der Positionen

  • intensive Dehnung von Faszien und Bindegewebe

  • spürbare Entlastung für Rücken, Hüfte und Nacken

Eine Frau sitzt im Schneidersitz auf der Matte, die Arme nach vorne ausgestreckt und der Kopf gestützt durch einen Yogaklotz. Yin-Yoga-Pose

Warum beide Stile zusammen wirken

Wenn du Hatha und Yin kombinierst, verbindest du aktive Kräftigung mit tiefer Entspannung. Hatha Yoga stabilisiert deinen Körper, verbessert deine Haltung und stärkt die Muskulatur, damit du dich im Alltag sicherer bewegst. Yin Yoga ergänzt das, indem es tief sitzende Spannungen löst, deine Gelenke geschmeidiger macht und dein Nervensystem beruhigt. So baust du Kraft auf, ohne zu verhärten, und wirst beweglicher, ohne dich zu überfordern. Die Kombination ist besonders geeignet, wenn du etwas für Rücken, Gelenke, Stressabbau und innere Ruhe tun möchtest.

Die Kombination hilft dir dabei:

  • Kraft und Stabilität aufzubauen

  • Beweglichkeit und Gelenkkomfort zu verbessern

  • Stress zu reduzieren und tiefer zu entspannen

  • Verspannungen schrittweise zu lösen

  • mehr innere Ruhe und Gelassenheit zu finden

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